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Dilatationstracheotomie nach Fantoni |
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Nach
Desinfektion und steriler Abdeckung erfolgt die
exakte Palpation der Halsregion |


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Bei der Punktion mit der
gebogenen Kanüle weist die Spitze der
Punktionskanüle beim Einstechen in die Trachea nach
kranial. |



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Danach
wird der Seldingerdraht mit dem J-Ende voran in die
Trachea am Tubus vorbei nach kranial geschoben, bis
er idealerweise aus dem Mund austritt.
Gelegentlich muss der Draht mit den Fingern im Mund
getastet und herausgezogen oder mit Hilfe einer
Magill-Zange gefasst werden. Der Seldingerdraht wird
auf eine Länge von 25 – 30 cm aus dem Mund heraus
gezogen. |


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Nach
Entfernung der Punktionskanüle wird rechts und links
des Seldingerdrahtes ein horizontaler Hautschnitt
angelegt, der insgesamt eine Länge von 15 mm haben
sollte. Neben dem Führungsdraht darf keine
Hautbrücke zurückbleiben. |

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Das aus dem Mund herausragende Ende des Drahtes wird
an der Markierung abgeschnitten. Das Drahtende wird
nun durch den Metallkonus der Trachealkanüle
gefädelt und die Kanüle daran befestigt.
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An dem Drahtende, welches aus der Punktionsstelle
austritt, wird der Extraktionsgriff befestigt und
die Kanüle bis in den Mund gezogen. |

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Nach
Extubation des Patienten (weiteres Vorgehen in Apnoe)
wird durch dosierten Zug am Extraktionsgriff die
Kanüle translaryngeal von innen durch die
Punktionsstelle nach außen durchgezogen. Um die
Austrittsstelle am Hals werden zur Erzeugung eines
Gegendruckes 2 Finger gelegt. |


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Die Kanüle wird bis zur 2.–3. Markierung
herausgezogen und die Kanülenspitze an der
vorgesehenen Markierung mit einer Schere abgetrennt.
Die beiden Schlauchsegmente der Blockung werden
miteinander verbunden und die Blockung mit 3 ml Luft
gefüllt. |


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Anschließend wird der Obturator in die Kanüle
eingeführt und dabei die Kanüle so weit
zurückgezogen, bis sich der Obturator vollständig in
der Kanüle befindet. Ein typischer "Klick" zeigt das
Austreten des Obturators aus dem Kanülenende an. |


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Nun wird die Kanüle um 180° rotiert und
vorgeschoben. Der Obturator wird entfernt. |

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Nach endoskopischer Kontrolle der Kanülenlage
wird das Beatmungsgerät konnektiert. |

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Die Kanüle wird mittels
Halteband am Hals fixiert und eine Trachealplatte
als Verband im Stomabereich angebracht.
Die Tracheotomie kann nach den Erstbeschreibern auch
mit einem blockbaren starren Bronchoskop und ohne
Apnoe mit Überbrückung der Dilatationsperiode durch
einen blockbaren dünnen Beatmungstubus durchgeführt
werden. |
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